Neues Jahr, neue Pläne?

Mit dem neuen Jahr steht auch wieder eine frische Jahresplanung an. Ganz besonders für uns in 2024: wir feiern 10-jähriges Jubiläum. Das macht den Ausblick aufs Jahr noch spannender und zeigt: Recruiting ist und bleibt unsere Leidenschaft, und das wollen wir in all unseren Projekten auch in diesem Jahr leben. Aber vor welchen Herausforderungen werden wir (und der Rest der Personalwelt) in 2024 stehen? Und welchen Fokus sollten Personalabteilungen im Hinblick auf das Recruiting unbedingt legen?

Unser Gründer und CEO Holger Resack gibt einen Ausblick auf 2024 und erklärt, was im neuen Jahr auf Rekrutierungsbeauftragte zukommen wird.

Vorab etwas Persönliches: Hast du Vorsätze fürs neue Jahr oder ist das nichts für dich?

Das Schwierige für mich ist jedes Jahr wieder, dass ich so viele Ideen im Kopf habe, die ich gerne angehen will – sowohl beruflich als auch privat. Das kollidiert oft mit den guten Vorsätze in Richtung einer besseren Work-Life-Balance und allgemein weniger Stress. Aber klar, gesünder leben und mehr Zeit für Kinder, Familie und Freunde steht jedes Jahr neu auf der „Gute Vorsätze-Liste“. Und das wird auch jedes Jahr ausgewogener.

Und wie sieht es beruflich aus: welche Ziele hast du dir bzw. uns für 2024 gesetzt? 

Wow, wo soll ich anfangen! Grundsätzlich gilt für uns immer, dass wir trotz unseres Wachstums unsere Qualität in jedem einzelnen Projekt und jeder Aktivität hoch halten wollen und müssen. Das ist elementar für uns und ein klares Werteversprechen, das wir einhalten werden.  

Darüber hinaus wollen wir unsere vielen Mandanten in 2024 noch besser und umfangreicher dabei supporten, ihr Recruiting performant und effizient aufzustellen. Hierzu wollen wir verstärkt die Einsparpotentiale an konkreten Beispielen aufzeigen und Best Practices kommunizieren. Es gibt noch so viel zu verbessern bei vielen Organisationen: Hier wollen wir als kompetenter Berater die helfende Hand sein und Orientierung bieten.  

Wenn wir dann noch unsere extrem tolle und dynamische Unternehmenskultur beibehalten können, bin ich extrem happy und 2024 kann kommen!

Was sind in deinen Augen die größten Herausforderungen in diesem Jahr – sowohl für das Recruiting im Allgemeinen als auch ganz besonders für Beratungsgesellschaften wie uns?

Viele unsere Mandanten stehen vor einem herausfordernden wirtschaftlichen Umfeld – bei weiter sinkenden Bevölkerungszahlen in der für Unternehmen relevanten Zielgruppe. Da aktuell nicht abzusehen ist, dass wir in Deutschland das Thema Migration und Willkommenskultur nun endlich positiv und attraktiv gestalten, um dem Schwund an Fachkräften entgegen zu wirken, wird die Notwendigkeit eines professionellen Recruitings für Unternehmen immer mehr zu einer strategischen Komponente.  

Aus meiner Sicht müssen sich alle Unternehmen und Organisationen daher gerade im Bereich People & Culture effizient, attraktiv und „modern“ aufstellen, um sich bestmöglich für diese Herausforderungen zu wappnen. Denn diese Themen haben die Verantwortlichen selber in der Hand. Gerade HR-Verantwortlichen möchte ich daher zurufen: Seid selbstbewusst – es gibt nichts wichtigeres in den Unternehmen als eure Mitarbeitenden!  

Was sind absolute Trendthemen, denen sich alle widmen sollten, die im Recruiting tätig sind?

Neben dem oben angesprochenen Thema Retention (wenn sich die Mitarbeitenden intern entwickeln und wohlfühlen, muss ich auch nicht nachbesetzen!) ist dies sicher die Hebung von Einsparpotentialen in den internen Abläufen. Dies kann durch die Senkung der Time to Hire oder aber auch effizientere Teamstrukturen und eine zielgerichtete Budget-Allokation erfolgen. Eine zielgruppengerechte Sourcing Strategie hilft hier sehr. 

Inwieweit darüber hinaus KI-Tools wirklich helfen, die Recruiting-Ziele zu erreichen, muss sicher individuell geprüft werden. Denn klar ist auch: Weder gegen eine schlechte Arbeitgebermarke noch eine üble Candidate Experience helfen Tools allein. Da müssen die HR-Abteilungen schon selber agieren und die Herausforderungen grundsätzlich angehen.

Wird das ein gutes Jahr für die Personalwelt? 

Es liegt in der Hand eines/r jede:n Verantwortlichen, es zu einem guten Jahr zu machen! Die Themen und Herausforderungen sind da und klar ersichtlich, ggf. habe ich einige davon hier nennen können. Mein Eindruck ist, dass auch im C-Level immer deutlicher wird, wie wichtig die internen HR-Abteilungen sind. Wenn es den Verantwortlichen nun gelingt, zahlenbasiert die Mehrwerte der Investitionen aufzuzeigen – ja, dann bin ich überzeugt davon, dass es ein gutes Jahr für die HR-Abteilungen und damit für die Unternehmen wird.  


Interviewerin: Lisa Barsig

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