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Workation auf Mallorca

Seit Mitte diesen Jahres haben wir einen Standort in Palma de Mallorca, der dank 10-köpfigem Team auch schon mit ordentlich Leben gefüllt ist. Klar, dass einige unserer Mitarbeitenden da auch gleich mit der allseits beliebten „Workation“ geliebäugelt haben, die durch das neue Office jetzt noch einfacher ist. Eine, die es einfach mal macht, ist unsere Senior HR & People Managerin Linda Pirkl.

Vor welchen Herausforderungen sie bei diesem Thema stand und worauf sie sich ganz besonders freut (Spoiler: Sommer, Sonne, Meer), hat sie uns im Interview erzählt.


Linda, du bist die Erste, die unseren Standort in Palma de Mallorca als Benefit nutzt (abgesehen von unserem Team vor Ort natürlich) und arbeitest seit zwei Wochen von Palma aus – warum hast du dich für diesen Schritt entschieden?

Ganz simpel: weil ich diese Möglichkeit bei HRRS habe und sie nutzen wollte. Ich weiß, dass das nicht jeder so einfach umsetzen kann, aber ich konnte es für mich möglich machen und nach ein paar organisatorischen Vorbereitungen ging das auch relativ flott. Dafür bin ich sehr dankbar!

Ich wollte schon immer mal wissen, wie es ist am Meer zu leben und nicht nur den Urlaub hier zu verbringen. Mit meiner 6-monatigen Workation auf Mallorca kann ich das wunderbar austesten. Und ein schöner Nebeneffekt ist, dass ich damit auch mein Spanisch aufbessern kann.

Auch wenn es erst wenige Wochen waren: ist es so, wie du es dir vorgestellt hast?

Ich wollte mit möglichst wenig Erwartung an die Sache herangehen und seien wir mal ehrlich: das ist fast unmöglich 😀 Bisher wurden meine Vorstellungen aber tatsächlich noch übertroffen.

Das Leben spielt sich hier draußen ab, auch im Winter, da die spanische Sonne sehr zuverlässig und es noch etwas länger hell ist. Das konnte ich auch schnell auf meinen eigenen Alltag übertragen: Nach Feierabend gehe ich gerne noch eine Runde am Hafen spazieren oder treffe mich draußen auf ein Feierabendgetränk mit meinen KollegInnen. Die Wochenenden nutze ich dafür, raus in die Natur zu fahren und weitere Ecken dieser Insel zu entdecken.

Ein weiteres Highlight ist für mich, die Mittagspause mit Sonne im Gesicht auf meinem Balkon zu verbringen – und das mit T-Shirt im November. Das ist wirklich pure Lebensqualität!

Klappt das Arbeiten trotz Sonne und Meer vor der Nase?

Definitiv! Auch wenn ich die Freizeit hier doch etwas anders gestalte als in Deutschland, hat sich für mich bei der Arbeit nicht wirklich viel geändert. Meine produktiven Zeiten kann ich mir genauso einteilen und ohne Zeitumstellung ist das ja auch absolut kein Problem. Die Zusammenarbeit mit meinen KollegInnen in Deutschland leidet keinesfalls darunter. Außerdem haben wir ein voll ausgestattetes Office in Palma, das sehr zentral liegt und somit als Treffpunkt für die KollegInnen vor Ort super zu erreichen ist.

Was war in der Organisation besonders anspruchsvoll und was hat vielleicht auch überraschend einfach geklappt?

Der Prozess bei HRRS verlief reibungslos, nachdem ich das Go für meinen Aufenthalt in Spanien erhalten habe. Schwieriger war der Auszug aus meiner Wohnung in Berlin und die Frage, was ich für das halbe Jahr mitnehme, was ich dort lasse und was ich anderswo zwischenlagere. Ich habe meine Wohnung in Berlin während dieser Zeit untervermietet – ein/e UntervermieterIn zu finden war überhaupt kein Problem, war den Wohnungsmarkt in Berlin kennt, weiß was ich damit meine. Ähnlich ist es hier auf Mallorca: eine Wohnung zu finden war eine Herausforderung, aber ich bin fündig geworden und sehr happy damit.

Was würdest du KollegInnen oder FreundInnen raten, die ebenfalls mit dem Gedanken spielen, an einen Standort im Ausland zu wechseln?

Wenn es dein Wunsch ist und es die Möglichkeit gibt: Do it!

Klar kann es in die Hose gehen, aber es gibt auch die Wahrscheinlichkeit, dass es die beste Erfahrung deines Lebens wird. Woher sollte man es denn wissen, wenn man diesen Schritt nie gemacht hat? Die Option, wieder zurückzugehen gibt es immer.

Worauf freust du dich denn am meisten in deiner Zeit auf Mallorca?

Die Zeit zu haben, entspannt die Insel zu erkunden mit weniger Touristen im Winter und auch einen „normalen“ Alltag hier zu (er)leben.

Und zum Schluss noch Butter bei die Fische: Kommst du zu uns zurück oder hältst du es für möglich, in Spanien zu bleiben?

Auch wenn ich auf den langen Winter in Deutschland ehrlicherweise gut verzichten kann: Ich weiß, was ich an Berlin (und natürlich meinen FreundInnen und KollegInnen vor Ort) schätze und könnte mir in naher Zukunft nicht vorstellen, komplett wegzugehen.

Ein Learning für mich war jedenfalls: Man muss sich nicht unbedingt für ein einziges Zuhause entscheiden, es gibt auch noch viele andere Möglichkeiten und Lebensmodelle. Dass ich das auch so leben kann, macht mich sehr glücklich!